Voilà, die Neuen!

Voilà, die Neuen!

Während unsere jetzige Generation Freiwilliger in Tansania in die großen Ferien aufgebrochen ist, haben wir uns in Deutschland damit befasst, in die Zukunft zu schauen und die Generation 2023/24 auszuwählen. Am 10.-11.12.2022 fand in den Räumen der Liebfrauenschule Geldern das Auswahl- und Kennenlernwochenende statt.

Von Auswahl konnten wir leider nicht wirklich sprechen, denn wir hatten auf unsere sieben Stellen insgesamt nur sieben Bewerbungen vorliegen, wobei uns die sieben Bewerber*innen schon alle überzeugt haben.

Eine Person war schon als gesetzt zu betrachten. Annika Kuhr aus Augsburg hatte sich schon letztes Jahr bei uns beworben und einen guten Eindruck hinterlassen. Wir konnten sie damals aber nicht nehmen, weil wir schon den zwei Schreinern Stephan Trippel und Manuel Eser, die wir schon vor der coronabedingten Auszeit ausgewählt hatten und die immer den Kontakt zu Amani gehalten hatten, einen Platz angeboten hatten. Alle drei kommen übrigens aus dem Raum Augsburg. Die Häufung der Bewerber*innen aus diesem Raum ist leicht zu erklären, denn an der dortigen Berufsschule gibt es einen Lehrer, Herrn Breitsameter, der in seinen Schreinerklassen immer werbend auf unsere Stellen hinweist. Annika hat sich darauf eingelassen, ein Jahr zu warten und noch etwas Berufserfahrung zu sammeln. Leider hatten wir sie jetzt zu spät über das diesjährige Auswahl- und Kennenlern-Wochenende informiert, so dass sie andere Verpflichtungen hatte, die sich nicht aufschieben ließen und sie deshalb nicht kommen konnte. So wird sie ihre künftigen Mitfreiwilligen erst beim Vorbereitungsseminar live kennen lernen. Aber es gibt ja auch Zoom!

An ihrer Seite wird Lukas Stitz seinen Freiwilligendienst in der Schreinerei des Kinderdorfs Kilolo ableisten. Wie alle Freiwilligen außer Annika kommt er aus NRW, nämlich aus Iserlohn. Mit 27 Jahren ist er der Senior dieses Jahrgangs, aber als ältester Bruder von vier Geschwistern kann er auch gut mit Jüngeren umgehen. 2016 hat er seine Schreinerlehre erfolgreich abgeschlossen und ist seitdem weiterhin in seinem Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Jetzt möchte er aber auch noch andere berufliche und persönliche Erfahrungen machen. Eines seiner Hobbys ist Bergsteigen. Ob er wohl den Kilimanjaro erklimmen wird?

Rahel von Dehn kommt aus dem münsterländischen Raesfeld und hat vier Geschwister. Sie ist ein so genanntes Sandwich-Kind, ist also genau in der Mitte. Ihre Mutter ist Tierärztin und betreibt nebenbei ein Café, in dem Rahel ihre Mutter unterstützt. Auch ist sie musikalisch und sportlich interessiert. Sie wird die pädagogische Stelle in Kilolo übernehmen

Nach Kitwiru werden Phoebe Rubin und Drilon Dautaj gehen. Phoebe spricht ihren Namen amerikanisch aus. Sie wohnt in Oberhausen. Sie bezeichnet sich als „relativ neugierig“ und vielseitig interessiert. Das Hobby, für das sie brennt, ist das Tanzen. Pädagogische Erfahrungen hat sie in der Hausaufgabenbetreuung ihrer Schule gewinnen können.

Drilon Dautaj kommt auch aus dem „Pott“, und zwar aus Bochum. Er ist derjenige der sieben, der sich am meisten für Informatik interessiert. Wie Phoebe konnte auch er pädagogische Erfahrungen in der Hausaufgabenbetreuung seiner Schule gewinnen. Er interessiert sich besonders für theologische Fragestellungen und lernt Hebräisch als drittes Abiturfach.

Phoebe Rubin Drilon Dautaj

Last, but not least sind da die beiden jungen Männer, die an die Cagliero-Schule gehen werden. Niclas Köpper kommt Paderborn und ist politisch interessiert und engagiert. Auch singt er im Chor der evangelischen Kirchengemeinde.

Silas Schleiting kommt aus Isselburg und ist von einem Lehrer auf Amani hingewiesen worden. Seine Familie hatte eine ukrainische Familie aufgenommen, deren zwei kleine Kinder Silas betreut hat. Seine Lieblingsfächer sind Mathematik und Physik.

Niclas Köpper Silas Schlichting

Hier die nächste Generation (ohne Annika)

Das ganze Team: Bewerber*innen, ehemalige Freiwillige und Vorständler*innen

Es fehlt der Fotograf Ramón Korn