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Am 5. Juli 2025 fand im Ruaha Nationalpark der Ruaha Marathon zugunsten des Great Ruaha River statt. Zwei Kindergruppen aus Kitwiru und Kilolo reisten mit Freiwilligen an und starteten voller Energie in die Läufe über 5, 10 und 21 km.
Die Stimmung war von Teamgeist, Freude und gegenseitiger Unterstützung geprägt. Ein Kind belegte im Halbmarathon Platz 6, alle 10-km-Läufer erreichten das Ziel in unter einer Stunde, und beim 5-km-Lauf durfte Romy als zweitbeste Frau sogar dem Premierminister die Hand schütteln.
Im Ziel gab es Medaillen, Melonen und gemeinsames Feiern. Für die Kilolo-Gruppe folgte zusätzlich eine kleine Safari. Auf den Rückfahrten herrschte trotz Müdigkeit fröhliche Stimmung. Besonders das gemeinsame Essen – Pommes, Hühnchen oder Mishkaki – war für die Kinder ein Höhepunkt. Der Tag endete mit viel Dankbarkeit, Freude und Stolz.
Der Tag war mehr als ein sportlicher Wettkampf: Er stärkte Gemeinschaft und Selbstvertrauen der Kinder und bleibt als besonderes Erlebnis in Erinnerung.
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Eindrücke unserer Teilnehmenden beim Marathon |
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Die neue Generation Freiwilliger
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Naa Dede Bonney (Nana), eine der Freiwilligen der neuen Amani-Generation 2025/26, berichtet über die Vorbereitung und den Start des weltwärts-Freiwilligendienstes. In zwei Seminaren – ein verlängertes Wochenende und ein neuntägiges Treffen kurz vor der Abreise – standen Themen wie Politik, Gesundheits- und Bildungssysteme sowie Vorurteile und Postkolonialismus im Fokus. Die intensiven Gespräche förderten Empathie, Verstehen und Gruppenbindung. Die Reise begann mit der Ankunft in Dar es Salaam, begleitet von überwältigender Reizüberflutung, gefolgt von einer mehrtägigen Einführung in Iringa. Ein intensiver Sprachkurs, neue Erfahrungen, Essen und Begegnungen prägten die ersten Tage. Nana betont den Wert jeder Lebensgeschichte, Akzeptanz, Freundschaft und guter Kommunikation. Mit Vorfreude blickt sie auf die kommenden Monate des Lernens, des Abenteuers und des Einlebens in das tansanische Kinderdorfleben.
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Unsere Freiwilligen 25/26: Celine, Talida, Niklas, Joseph, Lena, Felix und Nana (von links nach rechts) |
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Zu Gast in Tansania - Reiseberichte Sommer 2025
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Gleich zwei Amani-Reisegruppen besuchten in diesem Sommer die Amani Kinderdörfer in Kilolo und Kitwiru. Neben lebendigen Begegnungen mit Kindern, Hausmüttern und Freiwilligen standen viele Gespräche mit Dorfleitungen, Gemeindevertreter*innen und Behörden auf dem Programm.
Dank großzügiger Spenden können weitere Schulgebäude und Renovierungen umgesetzt werden. Besonders beeindruckend war die große „Amani-Family“ vor Ort, die mit viel Einsatz und Herzlichkeit zusammenarbeitet. Auch der neue Bischof Romanus Elamu Mihali empfing die Gäste und besuchte das Kinderdorf Kilolo.
Weiterlesen (Reisebericht Helmut & Clemens)
Weiterlesen (Reisebericht Marlies) |
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Eindrücke der beiden Besuche |
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Update von der Cagliero Girls Secondary School
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In der Stadt unterrichten die zwei Freiwilligen Romy und Paula neben dem Computerunterricht nun auch Deutsch. Sie haben angefangen mit der Form 1 und sind mit den Fortschritten sehr zufrieden und stolz auf ihre Schülerinnen. Es ist eine schöne Abwechslung zu dem Computerunterricht, da sie mehr Möglichkeiten haben, den Schülerinnen die Sprache mit anderen Methoden nahezubringen. Sie benutzten zum Beispiel Songs, Bilder oder auch Spiele, um die Vokabeln und die Aussprache den Schülerinnen am einfachsten beizubringen.
Außerdem haben die zwei Freiwilligen Vorhänge für den Computerraum angeschafft, sodass der Beamer auch bei sonnigen Tagen gut sichtbar ist.
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Neue Vorhänge im Computerraum der Cagliero |
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Neugkeiten aus unseren Kinderdörfern
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Einige Kinder in Kilolo verbrachten drei Wochen Ferien bei Verwandten und kehrten pünktlich zum Monatsende ins Kinderdorf zurück, gefolgt von einer gemeinsamen Abschlusswoche mit Stockbrot, Waffeln und Usikasirike, der tansanischen Version von „Mensch, ärgere Dich nicht!“. Anfang Juli begann die dreitägige Bohnenernte; ältere Kinder ernteten, jüngere trugen Säcke ins Dorf. Die Bohnen wurden nach der Ernte getrocknet und müssen dann zwei Wochen nachreifen, bevor sie aus den Schoten gelöst wurden. Emotional war der 7. Juli, als die Internatsschüler*innen zurück in die Schule gegangen sind; die Schüler*innen des zweiten Jahrgangs kommen erst im Dezember wieder. Im Juli probten die Kinder das Lied Baba Yetu und strichen Karussell und Netball-Tore neu. Prüfungen der 7. Klasse stehen am 10.–11. September an; eine Übernachtung in der Schule zur Vorbereitung fand statt. Der Nachhilferaum bekam eine bunte Wimpelkette und es wurden Merkzettel mit englischer Grammatik erstellt.
Auch in Kitwiru stand Anfang Juli die Maisernte an. Nach den Ferien kehrten alle Kinder zurück, und gemeinsam wurde der Mais auf der Farm des Kinderdorfs geerntet. Zuerst wurden die Maiskolben per Hand von den Pflanzen gepflückt. Anschließend brachte ein kleiner Traktor alles zu einem Sammelplatz. Die Kolben wurden in eine Maschine gekippt, damit sich der Mais vom Kolben trennt. Am Ende der ersten Juliwoche war der Großteil der Ernte erledigt; der Mais wurde eingelagert und wird nun gemahlen, damit er anschließend für Ugali verwendet werden kann. Zusätzlich gab es im Juli zahlreiche Besuche von verschiedenen Gruppen. Die Highlights waren Tanz- und Gesangs-Wettbewerbe, insbesondere zwischen den Amani-Kindern und den Besuchern, die großen Spaß bereiteten. Ein weiteres Spaß-Event waren Teamspiele der Freiwilligen: Simba gegen Yanga. Dabei traten die Teams in Disziplinen wie Springseil, Eierlauf, Sackhüpfen und Wurfspiel gegeneinander an. Beide Teams erhielten am Ende eine Süßigkeit als Belohnung, wodurch der Tag für alle schön endete.
Weiterlesen (Kilolo)
Weiterlesen (Kitwiru) |
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Kinder in Kilolo und Kitwiru |
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Globaler Kurswechsel: Tansania zwischen USA, EU und China
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Wir stellen vor: Bischof Romanus
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Der Bischof im Kinderdorf Kilolo |
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