Unsere Kinderdörfer sollen auf der Basis „Hilfe zur Selbsthilfe“ entwickelt werden. Das bedeutet vor allem die Angliederung von Ökonomiebetrieben zur Erwirtschaftung des Lebensunterhaltes, so dass die Dörfer später, weitgehend unabhängig von Spenden, in der Lage sind, sich selbst zu tragen. Die Dorfleitung ist mittlerweile in tansanische Hände übergegangen: Das Kinderdorf in Kilolo wird seit Januar 2007 von der Tansanierin Mama Erica geleitet.
Eine gute Schulbildung sichert die Zukunft der Kinder. Der Verein bezahlt das Schulgeld für die den Neigungen und Begabungen der einzelnen Kinder entsprechenden Schulen. Natürlich kümmern wir uns um die Verbesserung der Schulausbildung der Amani-Waisenkinder. Eine tansanische Hausmutter unterrichtet die Kinder nachmittags zusätzlich im Kinderdorf. Daneben haben wir einen Nothilfefond von €50/Monat gebildet, mit dem Geschwister von Waisenkindern, die nicht in unserem Dorf leben, unterstützt werden können.
Unser Konzept Kinderdörfer in dieser Ausstattung und nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bauen, soll multipliziert werden. Basierend auf den Erfahrungen beim Bau des ersten Kinderdorfes wird ein Projektplan erstellt. 2007 ist mit der Grundlagenarbeit für das zweite Amani Kinderdorf begonnen worden; Baubeginn soll 2009 sein. Da die Investitionsgeschwindigkeit jedoch vom Spendenaufkommen abhängt, wird sich der genaue Zeitplan flexibel nach dem Spendenaufkommen richten.
Amani bedeutet auf Kisuaheli "Frieden".